Stimmung gab. Die Infrastruktur unseren Nachtlages mussten wir nach der ersten Nacht deutlich überdenken. Es wurde im nahegelegenen Depot (ca. 21 km entfernter Baumarkt) Materialien zur Befestigung unseres Feldlagers besorgt. Ausgerüstet mit einer größeren Plane und Feldbetten hatten wir uns auf eine weitere Nacht bei Regen und Kälte gerüstet.
Nachdem unser Feldlager befestigt war, begannen die Vorbereitungen zur Teilnahme am Massenfärben. Die Markierer wurden gechront, die Munition beim örtlichen Ammunition-Truck abgeholt und auf munitioniert. HP und CO2-Flaschen wurden gefüllt, ein letztes Kölsch und ein Kaffee von Maxs-Sport und schon ließ sich das SWAP-Team eine Mission zuteilen und bewegte sich ins Gefecht.
Am Samstag spielten wir komplett Team gelb. Die erste Mission war es, den Hamburger Hill über die linke Flanke zu nehmen. Nach dem ersten Hit fast aller Member formierten wir uns wieder neu und überdachten die Strategie des Spielleiters und umgingen das gegnerische Team an der äußerst linken Flanke. Den ersten Kontakt hatten wir dann auf Höhe Schule.
Als wir die Schule für Team Gelb einnehmen konnten, begann kurz vor dem Einstiegsunkt von Team Blau die Groß-Offensive, welche aber (vielleicht weil wir auch nicht mehr im Siel waren) durch Blau abgewehrt wurde.
Am Samstagabend wurden nochmal die Strategien besprochen und Taktiken für Sonntag festgelegt. Der Samstag begann schon mal mit einem Teamwechsel. Jetzt im Team Weiß hatten wir unseren Startpunkt auf der anderen Seite, um auch so ein bisschen Abwechslung hineinzubekommen. Es wurde auch kräftig an taktischer Munition zugelegt. Psycho mit Nebel und Freggel mit Bustergranaten sollten einen entscheidenden taktischen Vorteil bringen.
Gleich zu Beginn wieder unsere Schule, welche wir in einem genialen Spielzug auf der rechten Flanke auch für uns sichern konnten. Das hieß aber zugleich, dass Opfer gebracht werden mussten. So schied anfangs Streetkiller, später Psycho und Sushi durch ein Himmelfahrtskommando aus, um die entsprechende Wendung des Spielverlaufs zu erzwingen. Die Player im selben Team konnten dies aber nicht umsetzen, sodass Team Weiß wieder zurückgedrängt wurde.
Kurz darauf schickte uns das Oberkommando über die linke Flanke, welches fast zum Erfolg geführt hätte, wäre die rechte Flanke nicht eingebrochen. So konnte diese Mission nicht erfolgreich abgeschlossen werden.
Als Unterstützung bekamen wir dann einen mechanisierten Trp mit Zwillingsturm. Dieser konnte aber nicht den entsprechenden Vorteil verschaffen, um das Team bis zum Hamburger Hill zu bringen.
Missionserfolge konnten wir dennoch erzielen. Am Samstag waren SushiHater, Streetkiller und Stefano (BF) maßgeblich am Sielausgang beteiligt. Am Sonntag konnte Tanja (BF) mit Streetkiller gleich 2 Punkte auf einmal erzielen, indem sie die Bälle ins gegnerische Tor brachten und von Psycho gedeckt wurden.
Fazit Biggame in Mahlwinkel:
Die Organisation war gut. Mangos waren, dass die Gebäude auf Grund der Baufälligkeit nicht ins Spiel eingebunden werden konnten und gelegentlich die Teams ein sehr ungleichmäßiges Verhältnis an Spielern auf dem Platz hatten. Die Spiele waren im Allgemeinen nicht sauber voneinander getrennt. So hatten wir manchmal keine Ahnung vom Spielziel und auch das Gefühl, dass das Spiel von früh bis Spät ein und das selbe war. Eine zeitliche Begrenzung und auch die Bekanntgabe des Gewinnerteams wären schon wünschenswert.
Was wohl nicht ausbleibt, sind Spieler, welche trotz Hit weiterspielen. Des Öfteren haben wir erlebt, wie getroffene Spieler sich schnell die Farbe abwischten und weiterspielten, nur weil kein Marshall zugegen war. Das versaut uns allen die Freude am Spiel. Besondere Hassgegner waren da das holländische FUBAR-Team, welche regelmäßig die Spielregeln verletzten.
Im Allgemeinen finde ich das Spielfeld eben auf Grund der gesperrten Gebäude nicht so berauschend. Wir werden uns wohl eher an Veckring und Polen für Biggames orientieren.
Letzte Änderung am Dienstag, 25 Oktober 2011 14:12